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Das Gebäude am Gottfried-Kiesow-Platz 1

Außenansicht IZS (Foto: IÖR / Heike Hensel)

Die Räumlichkeiten des IZS befinden sich zwischen der Peterskirche und dem Vogtshof  in einem der ältesten Stadtbereiche von Görlitz.

Bereits in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts werden in den alten Stadtbüchern Häuser in der Krebsgasse erwähnt. Für das Gebäude Krebsgasse 7 (heute Gottfried-Kiesow-Platz 1) lassen sich konkrete Nutzungen ab dem frühen 16. Jahrhundert nachweisen. Bis 1529 befand sich eine Glöcknerei und zwischen 1529 und 1565 die Lateinschule, als bisher wohl wichtigste Nutzung, im Gebäude. 1573 wurde hier eine allgemeine deutsche Knabenschule eingerichtet. Danach diente das Gebäude bis in die Mitte des 19. Jahrhundert als Predigerwohnung. Während der Sanierungsarbeiten in den Jahren 2001/02, die vor allem durch die Förderung  der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ermöglicht wurden, konnten in fünf Räumen der beiden Obergeschosse sehr gut erhaltene, farbig gefasste barocke Holzbalkendecken und in einem Raum eine Stuckdecke des 18. Jahrhunderts restauriert werden. Die heutige Fassade orientiert sich an der schlichten Gestaltung von 1920 mit Art-Déco-Anklängen. (Quelle: Frank Vater, Via Regia Buchhandlung, Görlitz; Stadtverwaltung Görlitz - Untere Denkmalschutzbehörde)

Seit 2002 beherbergt das Gebäude auch den Sitz des Görlitzer Fortbildungszentrums für Handwerk und Denkmalpflege e.V.

Der Platz zwischen der Peterskirche und dem Vogtshof wurde 2012 in Andenken und Würdigung nach dem Görlitzer Ehrenbürger und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Gottfried Kiesow benannt.