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Europastadt-Gespräche

Die Europastadt-Gespräche dienen der offenen Debatte zu Themen der Stadtentwicklung und des Stadtumbaus in den Städten Görlitz und Zgorzelec sowie darüber hinaus. Dabei werden aktuelle Forschungserkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis dargestellt und diskutiert sowie Schlussfolgerungen für die Entwicklung vor Ort gezogen. Die zahlreichen Akteure der Stadtentwicklung sowie alle Interessierte erhalten ein Forum zur Diskussion, zum grenzüberschreitenden Austausch und zur Mitgestaltung.

Die Themen

2/2017 | Stadtumbau in Görlitz zwischen Revitalisierung und Denkmalschutz

2 Bilder, die Rreferenten und Teilnehmer/-innen im Gespräch zeigen
 Referenten und Teilnehmer/-innen im Gespräch (Fotos: S. Hauck/IÖR)

1. Juni 2017 | 18:00 – 19:30 Uhr | IZS, Gottfried-Kiesow-Platz 1

In den vergangenen 25 Jahren wurden in Görlitz ca. drei Viertel des städtebaulich wertvollen und denkmalgeschützten Baubestandes saniert. Einwohnerverluste von über 25 % haben jedoch zu erheblichen Leerständen geführt, die auch durch die derzeit zu verzeichnenden und prognostizierten Bevölkerungszuwächse nicht kompensiert werden können. Städtebauliche Missstände und sozi-ale Segregation bestehen in einigen Stadtteilen (vor allem in den Gründerzeitquartieren) fort bzw. verschärfen sich aufgrund von Zuzügen in die historische Altstadt.

Mit einer sogenannten Stadtumbau-Matrix wurde eine einfach anwendbare Leitlinie geschaffen, um den Wohnungs- und Gebäudebestand im Einklang mit dem Denkmalschutz zu optimieren sowie neue Nutzungen zuzulassen. Mithilfe dieser Stadtumbau-Matrix sollen Entscheidungen unterstützt und transparent gemacht werden, inwieweit in die bestehende Bausubstanz eingegriffen werden kann bzw. welche Nutzungen in denkmalgeschützten Gebäuden denkbar sind.

Der Ansatz und erste Erfahrungen mit der Anwendung der Stadtumbau-Matrix werden beim Europastadt-Gespräch vorgestellt. Im Anschluss diskutieren Vertreter der Stadt sowie Aktive der Görlitzer Stadtentwicklung gemeinsam mit allen Interessierten die möglichen Wirkungen der Stadtumbau-Matrix für die weitere Entwicklung der Europastadt.

Die Veranstaltung wird simultan deutsch-polnisch übersetzt.

Programm und weitere Informationen (PDF)

1/2017 │ Wohnstandort Europastadt – Befunde und Perspektiven

2. Februar 2017 │ 18:00 – 19:30 Uhr │ IZS, Gottfried-Kiesow-Platz 1

Die Städte Görlitz und Zgorzelec stehen bei der Bewältigung des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels vor ähnlichen Herausforderungen. Darüber hinaus werden beide Städte unmittelbar mit ihrer Grenzlage in Verbindung gebracht. Was bedeutet dies für den Wohnstandort Europastadt Görlitz/Zgorzelec?

Im Rahmen des Projektes Probewohnen haben bis Ende Oktober 2016 über 200 Personen mietkostenfrei in der Görlitzer Altstadt eine Woche zur Probe gewohnt. Die Auswertung gibt interessante Einblicke in die Umzugsmotivation, die Wohnwünsche und die Wohnerfahrungen. Darüber hinaus spielt die Grenzlage eine überraschende Rolle in den Einschätzungen zum Wohnstandort Görlitz.

Die Ergebnisse der Auswertung werden dargestellt. Vertreter der Städte Görlitz und Zgorzelec sowie der KommWohnen GmbH diskutieren anschließend gemeinsam mit allen Interessierten zu folgenden Fragen:

  • Welche Vor- und Nachteile hat der (Wohn-)Standort Europastadt? Für welche Bevölkerungsgruppen sind die beiden Städte bzw. ihre Stadtteile interessant?
  • Welche Perspektiven bietet ein grenzüberschreitender Wohnungsmarkt?
  • Ist die Görlitzer Altstadt für die Entwicklung von Zgorzelec Standortvorteil oder Konkurrenz?

Programm und weitere Informationen