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Denksalon 2015
Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau

Klein- und Mittelstädte – Labore für den Stadtumbau

Der Görlitzer Bürgermeister für Kultur, Bauen und Stadtentwicklung, Ordnung und Sicherheit, Dr. Michael Wieler, richtete Grußworte an die Teilnehmer/-innen des Denksalons. (Foto: Ricardo Vigh/IÖR)
Dr. Michael Wieler

Mit den Lebensorten der meisten Deutschen, den Klein- und Mittelstädten, befasste sich in diesem Jahr die Reihe "Denksalon Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau". Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich zum elften Mal in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, um über aktuelle Herausforderungen des Stadtumbaus zu diskutieren.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland leben in Klein- und Mittelstädten. Diese haben damit eine große Bedeutung als Wohn- und Lebensorte, als gesellschaftliche und wirtschaftliche Zentren. Zugleich stehen Klein- und Mittelstädte vor der Aufgabe, komplexe stadtentwicklungspolitische Fragestellungen zu bewältigen. Der demografische und sozioökonomische Wandel sowie ökologische Herausforderungen erfordern Stadtumbaustrategien, die einen Beitrag zur Umsetzung nationaler Stadtentwicklungsziele leisten. Zugleich müssen diese Strategien für den Stadtumbau aber auch die spezifischen Rahmenbedingungen und lokale Handlungsmöglichkeiten berücksichtigen.

Angeregte Diskussion im kleinen Kreis während der Tischgespräche. (Foto: Ricardo Vigh/IÖR)

Der Denksalon 2015 rückte die Herausforderungen, Strategien und Erfahrungen eines ökologischen und revitalisierenden Stadtumbaus in Klein- und Mittelstädten in den Fokus: Vor welchen Herausforderungen stehen Klein- und Mittelstädte beim Umgang mit dem demografischen und sozioökonomischen Wandel sowie den Anforderungen eines ökologischen Umbaus? Was unterscheidet ihre Handlungsmöglichkeiten von denen großer Städte? Welche Strategien und Handlungsansätze verfolgen speziell Klein- und Mittelstädte, um ihre Ziele zu erreichen? Welche Erfahrungen haben verschiedene Akteure bei der Umsetzung konkreter Vorhaben eines ökologischen und revitalisierenden Stadtumbaus in Klein- und Mittelstädten? Diesen und weiteren Fragen widmete sich der diesjährige Denksalon. Impulsvorträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen bildeten die Grundlage für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die Veranstaltung fand in diesem Jahr in Kooperation mit der Arbeitsgruppe "Stadt der Vergangenheit – Stadt der Zukunft. Zur Transformation des Urbanen am Beispiel von Stadtregionen" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig statt.

Der Denksalon 2015 war zudem eine Veranstaltung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt.

Abschließende Podiumsdiskussion mit Vertretern/-innen des Bundes, aus Wissenschaft und Planungspraxis (Foto. Sandra Lysakowska/IÖR)