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Denksalon 2014
Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau

Ökologischer Umbau von Städten in Europa – im "Denksalon" diskutierten Akteure aus verschiedenen europäischen Ländern

Blick auf die Altstadt von Görlitz und die Nachbarstadt Zgorzelec (Foto: B. Brandstetter)
Blick von oben hinunter auf die Altstadt von Görlitz und die Nachbarstadt Zgorzelec (Foto: Benno Brandstetter)

Beim diesjährige Denksalon zum "Ökologischen und Revitalisierenden Stadtumbau" standen die Erfahrungen verschiedener europäischer Akteure im Vordergrund. Zum zehnten Mal trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Praxis in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, um über aktuelle Themen des Stadtumbaus zu diskutieren.

Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr erstmals vom Interdisziplinären Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS), einer gemeinsamen Einrichtung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden und der Technischen Universität Dresden durchgeführt.

Ansicht einer Päsentationsfolie mit dem Titel der Veranstaltung und Unterüberschrift "Interviews"

Sehen Sie hier die Interviews mit den Referenten zu Fragen des ökologischen Stadtumbaus.

(IOER Dresden Youtube Channel)

Referenten und Gäste aus Deutschland, Tschechien, Lettland, der Schweiz, Großbritannien, Ungarn und Polen diskutierten die Anreize und Triebkräfte für einen ökologischen Stadtumbau, die Interessen und Erfahrungen verschiedener Akteure zur Umsetzung und die Herausforderungen und Grenzen für die künftige Stadtentwicklung. (Programm)

Angeregte Tischgespräche während des Denksalons 2014 (Foto: S. Tramsen/IÖR)
Teilnehmer/-innen an einem Tisch in der Diskussion, von oben fotografiert

Im ersten Forum setzten sich die Referenten mit der Bandbreite von Bewertungsrahmen für die Nachhaltigkeit von Gebäuden, Stadtquartieren und Städten auseinander. Im Mittelpunkt stand der RFSC (Europäischer Referenzrahmen für nachhaltige Stadtentwicklung). Sowohl seitens der Wissenschaft als auch der Praxis wurde die Bedeutung dieses und weiterer Ansätze als "Tool to Talk" betont. So können derart Instrumente helfen, um mit verschiedenen städtischen Akteuren in Austausch über kommunale Nachhaltigkeitsziele und die Wege dahin zu kommen.

Daran anknüpfend wurden im zweiten Forum vor dem Hintergrund konkreter stadtregionaler und kommunaler Erfahrungen die Umsetzungsmöglichkeiten, aber auch -schwierigkeiten eines ökologischen Stadtumbaus thematisiert. Befunde aus den Landkreisen Görlitz und Zgorzelec, der Stadt Görlitz und der Stadt Riga zeigten die Vielfalt der Interessenslagen und Handlungsansätze.

Abschließend wurden die künftigen Herausforderungen eines ökologischen Stadtumbaus unter dem Blickwinkel der vielfältigen zu berücksichtigenden Belange diskutiert. Angesichts sehr unterschiedlicher sozioökonomischer Rahmenbedingungen (schrumpfende und wachsende Städte), finanzieller und institutioneller Kapazitäten (öffentliche und private Mittel) und baulich-struktureller Voraussetzungen (Gebäudebestand) in den europäischen Städten, gilt es besonderes Augenmerk auf die Umsetzungspfade, auch mit Blick auf eventuell limitierende Rahmenbedingungen zu lenken.

Zum Abschluss des Denksalons 2014 diskutierten Vertreter/-innen aus Wissenschaft und Praxis zu den künftigen Aufgaben zur Umsetzung eines ökologischen Stadtumbaus (Foto: Sebastian Tramsen/IÖR)
Vorn stehen die Vertreter/-innen im Podium, vor ihnen sitzen Teilnehmer/-innen
Im Rahmen einer speziellen Führung konnten die Teilnehmer/-innen des Denksalons ein aktuelles Umbauprojekt in der Stadt Görlitz – das Jugendstilkaufhaus – besichtigen. (Foto: Sebastian Tramsen/IÖR)
Teilnehmer/-innen stehen im Jugendstilkaufhaus

Seit 2005 gibt der Denksalon Gelegenheit, anhand unterschiedlicher Jahresthemen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für eine zukunftsgerichtete Entwicklung europäischer Städte zu erörtern.

Die Veranstaltung war in diesem Jahr außerdem Teil einer Workshop-Reihe des "Leverhulme International Network – Tomorrow's City Today" unter Federführung der Universität von Westminster, London und ihrer "International Eco-Cities Initiative". Im Herbst 2012 traf sich im Rahmen dieser Initiative eine internationale Expertengruppe zur Konferenz "Tomorrow's City Today: Developing International Standards and Policy for Eco-Cities". Die Ergebnisse wurden im "Bellagio Conference Report" zusammengestellt.

Ansprechpartnerin im IÖR:
Dr. Stefanie Rößler, Tel.: 0351/46 79-268, E-Mail: S.Roessler[...]ioer.de

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