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Tischgespräche (Foto: Robert Bienas)

Denksalon

Seit dem Jahr 2005 findet einmal jährlich der Denksalon zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung statt.

Die Veranstaltungsreihe Denksalon Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau ist ein Kommunikationsforum mit einer besonderen Diskussionskultur und offenen Gesprächsatmosphäre. Impulsvorträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen bilden die Grundlage für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Die sich anschließenden Tischgespräche stehen im Mittelpunkt des Denksalons. Hier werden die Inhalte der Impulsvorträge im kleinen Kreis diskutiert. Die übliche Distanz zwischen Referenten und Zuhörern wird so durchbrochen und ein offener Diskurs aller Beteiligten ermöglicht. Durch das gebündelte Wissen können neue Perspektiven für die Stadtentwicklung entwickelt werden.

In zurückliegenden Veranstaltungen diskutierten nationale und internationale Referentinnen und Referenten gemeinsam mit den Gästen über Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen sowie Anreize und Triebkräfte eines ökologischen Stadtumbaus in Deutschland und Europa. Dabei lag der Fokus darauf, wie bestehende, historische Stadtstrukturen weiterentwickelt werden können. Der Denksalon thematisierte ebenso schon die Herausforderungen des demografischen und sozioökonomischen Wandels und wie welche strategische Ansätze und Erfahrungen verschiedener Akteure bei der Umsetzung konkreter Vorhaben eines ökologischen und revitalisierenden Stadtumbaus insbesondere in Klein- und Mittelstädten vorliegen.

Die Themen

2017 | Stadtumbau im Spannungsfeld zwischen Revitalisierung und Denkmalschutz

am 22. und 23. September 2017

im Schlesischen Museum zu Görlitz in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec

Die historische Bausubstanz ist zusammen mit Aspekten der Stadtgestalt und der Baukultur unbestritten ein wirtschaftlicher Standortfaktor von Städten, stellt sie aber gleichzeitig vor große Herausforderungen. Insbesondere in Städten mit stagnierender oder schrumpfender demografischer und sozioökonomischer Entwicklung sowie mit einem hohen Anteil an denkmalgeschützter Bausubstanz führt dies zu einem Dilemma. Sanierungsrückstand, Leerstände sowie eine schwache Nachfrage nach Nutzungen im denkmalgeschützten Gebäudebestand führen einerseits zu Verlusten städtebaulicher Funktionen in innerstädtischen Lagen und zur Bedrohung der Denkmäler selbst. Andererseits gehen Nutzungsveränderungen häufig mit Eingriffen in die historische Bausubstanz einher, welche deren Wert wiederum beeinträchtigen. In diesem Kontext sollen die folgenden Fragen im Denksalon 2017 diskutiert werden:

  • An welcher Ausgangslage stehen die Städte? Welche Herausforderungen ergeben sich aus aktuellen Entwicklungen der Stadtentwicklung? Inwieweit ist das baukulturelle Erbe Basis für eine erfolgreiche Stadtentwicklung?
  • Wie viel Denkmalschutz können sich die Städte „leisten“? Wo behindert der Denkmalschutz die Revitalisierung? Wie prägt sich der Konflikt zwischen Denkmalschutz und Revitalisierung im Einzelnen aus?
  • Welche Herangehensweisen und Instrumente zur Lösung bestehender Konflikte gibt es? Welche Erfahrungen wurden mit diesen Ansätzen gemacht? Welche Rahmensetzungen müssten geändert werden, um der Vereinbarkeit zwischen Denkmalschutz und Revitalisierung besser gerecht zu werden?

Die Stadt Görlitz geht in diesen Fragen mit der sogenannten "Stadtumbau-Matrix" momentan neue Wege und sammelt erste Erfahrungen. Der diesjährige Denksalon bietet ein Forum für Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft, sich über diese Erkenntnisse auszutauschen sowie über Hintergründe, Lösungsansätze und weitere Erfahrungen anderer Kommunen zu diskutieren.

Programm und Anmeldung

2016 | Lebensqualität in der Stadt - Grüne Infrastruktur und Kulturelles Erbe

Mit dem Zusammenspiel von Grün in der Stadt und dem baukulturellen Erbe sowie deren Beitrag zur Lebensqualität in einer Stadt befasste sich der diesjährige Denksalon in Görlitz. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich zum zwölften Mal in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Gleichzeitig nutzte der neue Leiter des IZS, Professor Dr. Robert Knippschild den Rahmen der Veranstaltung, um seine zukünftigen Leitlinien für die Forschung vorzustellen. [mehr]

2015 | Klein- und Mittelstädte – Labore für den Stadtumbau

Mit den Lebensorten der meisten Deutschen, den Klein- und Mittelstädten, befasste sich in diesem Jahr die Reihe "Denksalon Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau". [mehr]

2014 | Ökologischer Stadtumbau in Europa

Referenten und Gäste aus Deutschland, Tschechien, Lettland, der Schweiz, Großbritannien, Ungarn und Polen diskutierten die Anreize und Triebkräfte für einen ökologischen Stadtumbau, die Interessen und Erfahrungen verschiedener Akteure zur Umsetzung und die Herausforderungen und Grenzen für die künftige Stadtentwicklung. [mehr]

2013 | Ökologischer Stadtumbau – Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen

Zum ersten Mal wurde die renommierte Veranstaltung gemeinsam von Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Technischer Universität Dresden ausgerichtet. Die Impulsreferate und intensiven Diskussionsrunden zwischen Referenten und Gästen aus Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz und Großbritannien widmeten sich in diesem Jahr dem Konzept des Ökologischen Stadtumbaus als ein Weg zu zukunftsfähigen Städten. [mehr]

2005-2012

Seit 2005 findet jährlich der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec statt. Zwischen 2005 und 2012 wurde das Symposium als Denksalon Revitalisierender Städtebau vom Görlitz Kompetenzzentrum Revitalisierender Städtebau durchgeführt. [mehr]