18. März 2026, 17:00 – 18:30 Uhr, IZS Görlitz
Leerstände und Brachflächen prägen trotz diverser Revitalisierungsprojekte in den letzten Jahrzehnten weiterhin das Görlitzer Stadtgefüge – doch sie sind mehr als bloße Lücken im Stadtraum. In ihrer 2025 abgeschlossenen Dissertation hat Bettina Knoop vom IZS Görlitz untersucht, wie Stadtbewohner*innen diese Räume wahrnehmen. Neben bestehenden Herausforderungen wird deutlich, welche Potenziale die Leerstände vor Ort für das Leben in der Stadt und für die Stadtentwicklung eröffnen können. Bettina Knoop stellte die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und lud zu einer Diskussion über mögliche Implikationen für Stadtplanung und Praxis in der Europastadt ein.
Ein Exkurs beleuchtete daran anknüpfend aktuelle demografische Dynamiken in Niederschlesien und setzte diese in einen stadt- und regionalentwicklerischen Zusammenhang (Dr. Maciej Zathey / Dr. Sławomir Książek, Institut für Territoriale Entwicklung, Wrocław).