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Planspiel "Anpassung pheripherer Siedlungsstrukturen" (MORO Vorstudie)

Leer stehende Gebäude in einem Dorf in Brandenburg. (Foto: S. Rößler)

Im Zuge der Anpassung an die Folgen des demografischen Wandels in ländlichen, peripheren Siedlungslagen wird über die Notwendigkeit und die politische Akzeptanz einer möglichen kommunalen Planungsoption "Strategischer Rückzug" aus Splittersiedlungen oder kleineren Ortsteilen diskutiert. An Überlegungen zur kommunalpraktischen Umsetzung des "strategischen Rückzugs" knüpfen sich aktuell jedoch große Unsicherheiten der Akteure hinsichtlich der rechtlichen und finanziellen Folgen eines solchen Instruments. Noch viel größer sind diese Unsicherheiten hinsichtlich der kommunal- und landespolitischen Dynamik und der Reaktionen, die entsprechende Überlegungen in der Öffentlichkeit auslösen.

Zur Vorbereitung eines Planspiels zu diesen Fragen sollen in einer Vorstudie für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die relevanten inhaltlichen und organisatorischen Aspekte dargestellt werden.

Das IÖR erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen zu den Handlungsoptionen in den Feldern Gebäudebestand, technische, Verkehrs-, soziale und kulturelle Infrastruktur und bewertet die rechtliche Umsetzbarkeit. Am Projekt sind Wissenschaftler/-innen aus dem IZS (Dr. Stefanie Rößler, Christian Schneider) sowie den Forschungsbereichen "Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen" (Dr. Georg Schiller) und "Strategische Fragen und Perspektiven" (Prof. Dr. Gerold Janssen) beteiligt.

Das Projekt wird unter Federführung von Gertz Gutsche Rümenapp Stadtentwicklung und Mobilität GbR, Hamburg und in Kooperation mit proloco, Bremen durchgeführt.

Laufzeit: 02/2015 – 01/2016

Finanzierung: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).