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Wie kann eine gerechte Transformation im deutsch-polnischen Grenzraum gelingen und wie lassen sich zivilgesellschaftliche Erfahrungen und Engagement in diesen Prozess einbinden?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der fünften TriLand ARENA, die am 23. Februar 2026 in Zgorzelec stattfand.

Hoyerswerda – Am 2. Februar 2026 diskutierten rund 200 Vertreter aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf der Revierkonferenz in Hoyerswerda die Zukunft der Strukturförderung im Lausitzer Revier. Veranstalter war das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung.

 

Im Fokus standen die sogenannten Perspektivprojekte, bereits bestätigte Vorhaben, die bislang wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden konnten. Für diese Projekte sind in der zweiten Förderperiode 2027–2032 insgesamt 165,3 Millionen Euro vorgesehen.

Die erste…

Am 26. und 27. November 2025 fand in Hoyerswerda unter dem Motto „Strukturwandel in den Braunkohlerevieren – Lokale Impulse, regionale Wirkung, (inter-)nationale Sichtbarkeit“ die Strukturwandeltagung 2025 statt.

Die vierte Tri-Land ARENA zeigte am 10. Dezember eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an politischem Austausch im deutsch polnischen Grenzraum ist. Zu den Themen Energiewende und regionale Transformation kamen Politiker*innen des Bundestags, des polnischen Sejm, des sächsischen Landtags und des Görlitzer Kreistages zusammen, um über Strukturpolitik, die energetische Transformation und grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte zu diskutieren.

Bettina Knoop (TU Dresden/ IHI Zittau) hat am 17.11.25 am IÖR erfolgreich ihre Dissertation zum Thema „Urbanität in geschrumpften Städten. Zur stadtgesellschaftlichen Potenzialität der Leere“ verteidigt. DieArbeit zeigt, wie leerstehende Gebäude unter Schrumpfungsbedingungen zu einem Potenzial für urbane Formen des Zusammenlebens werden können.

Die zweite Triland Konferenz versammelte am 4. November 2025 Einwohner der polnisch-sächsischen Grenzregion im Europäischen Zentrum Erinnerung, Bildung, Kultur in Zgorzelec.

Soeben erschien die neue Ausgabe von "disP - The Planning Review" mit einem Artikel zu der Frage:

Was (und wie) die Revitalisierung von Städten und Stadtvierteln zur urbanen Nachhaltigkeit beitragen kann, geschrieben von Robert Knippschild, Stefanie Rößler, Denise Erhardt, Karin Gruhler, Mathias Jehling, Georg Schiller und Constanze Zöllter vom IÖR sowie von Maximilian Bräunel (feld7 Studio und Leibniz Universität Hannover) und Jacqueline Griesbach (Stadt Dresden).

Wie lässt sich die Lebensqualität in geschrumpften Wohnquartieren langfristig sichern? Welche Anforderungen müssen Gebäude, Parks und öffentliche Räume erfüllen, damit sie auch in Zeiten des Klimawandels attraktiv bleiben? Wie verändert eine neue Bevölkerungsstruktur das Zusammenleben – und welche Chancen eröffnet der Strukturwandel in der Lausitz für die Stadt Hoyerswerda? Diesen Fragen widmeten sich Studierende der TU Dresden und des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) im Rahmen der NCC Autumn School 2025.

Wir freuen uns, dass wieder rund 60 Interessierte aus Wissenschaft und kommunaler sowie regionaler Planungspraxis unserer Einladung in die schöne Europastadt Görlitz/Zgorzelec gefolgt sind. Gemeinsam mit den Gästen haben wir beim Denksalon 2025 das Ungleichgewicht auf den Wohnungsmärkten in Deutschland in den Blick genommen: Während in Großstädten Wohnraum fehlt, kämpfen viele Klein- und Mittelstädte in schrumpfenden Regionen und Randlagen mit Leerstand. Wie lässt sich Wohnraum nachhaltig und regional ausgewogen schaffen? Welche Rolle spielt der Erhalt von Gebäudebestand? Wie lassen sich…