Denksalon

Zum jährlichen Denksalon kommen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um über aktuelle Themen des Stadtumbaus sowie von Transformationsprozessen in Städten und Regionen zu diskutieren. Kennzeichnend für den Denksalon sind kurze Impulsvorträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen sowie intensive, kleinere Diskussionsrunden in einer offenen Gesprächsatmosphäre. Die übliche Distanz zwischen Referierenden und Zuhörenden wird durchbrochen und ein offener Diskurs aller Beteiligten möglich. Durch das gebündelte Wissen werden neue Stadtentwicklung- und Forschungsperspektiven entwickelt.

Themen

2022 | Transformation durch Zuwanderung in kleinere Städte und peripherisierte Regionen: Erfordernisse, Chancen, Erfahrungen


Der diesjährige Denksalon fand am 09. und 10. September 2022 im Familienzentrum TIVOLI in Görlitz statt.

Dekarbonisierung, demografischer Wandel, Erhalt der Lebensqualität – insbesondere kleinere Städte in peripherisierten Regionen stehen vor enormen Herausforderungen bei begrenzten Kapazitäten zu deren Bewältigung. Gleichzeitig erwächst aus der Erfordernis eines tiefgreifenden Wandels die Chance, sich als nachhaltige, wettbewerbsfähige und attraktive Standorte zu profilieren. Zuzug von außen kann dabei zur demografischen Stabilisierung und durch technische und soziale Innovationen zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen beitragen.

Das IZS entwickelt gemeinsam mit Partnern vor Ort seit vielen Jahren den Ansatz des Probewohnens zum zeitweisen Erproben des Wohn-, Arbeits- und Lebensstandortes Görlitz weiter. Momentan untersuchen wir, inwiefern Beiträge zur Erreichung von kommunaler Klimaneutralität durch Zuzug auf Zeit zu gewinnen und in der Stadtgesellschaft zu implementieren sind.

Im Rahmen des Denksalons 2022 standen die folgenden Fragen zur Diskussion:

  • Welche Erfordernisse für Zuwanderung ergeben sich aus raumordnerischer, regionalökonomischer und kommunaler Perspektive?
  • Welche Chancen und Risiken hat – auch internationale – Zuwanderung?
  • Welche Erfahrungen werden in unterschiedlichen Kontexten gemacht und was lässt sich hieraus für die Stadtforschung und die Stadtentwicklungspolitik ableiten?

Programm