Am 26. und 27. November 2025 fand in Hoyerswerda unter dem Motto „Strukturwandel in den Braunkohlerevieren – Lokale Impulse, regionale Wirkung, (inter-)nationale Sichtbarkeit“ die Strukturwandeltagung 2025 statt.
Am 26. und 27. November 2025 fand in Hoyerswerda unter dem Motto „Strukturwandel in den Braunkohlerevieren – Lokale Impulse, regionale Wirkung, (inter-)nationale Sichtbarkeit“ die Strukturwandeltagung 2025 statt.


Die zweitägige Veranstaltung wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Zusammenarbeit unter anderem mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der RWTH Aachen organisiert. Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft und regionaler Praxis diskutierten den fünfjährigen Strukturwandel in den Kohleregionen sowie aktuelle Projekte und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung.
Einer der Themen war die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Im Rahmen des Workshops „(Wissens-)Brücken bauen“, der sich mit den Dynamiken, Herausforderungen und Chancen in der deutsch-polnisch-tschechischen Grenzregion befasste, wurden lokale Projekte und Erfahrungen geteilt. Der Workshop wurde koordiniert vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und dem Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau und moderiert von Prof. Dr.-Ing. Robert Knippschild.
Zu den Referentinnen und Referenten gehörten Dr. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Wiktoria Raubo vom Storie e.V. Zgorzelec, Karel Tichý vom Wirtschafts- und Sozialrat der Region Ústí nad Labem sowie von Tomáš Burdych, Ministerium für Regionalentwicklung der Tschechischen Republik. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden Transformationsprozesse in der Dreiländerregion diskutiert sowie das Projekt TriLand - Grenzüberschreitendes Transformationszentrum vorgestellt. TriLand begleitet die Transformationsprozesse in der sächsisch-polnischen Grenzregion, fördert den Wissenstransfer und die gemeinsame Strategieentwicklung.
Die Strukturwandeltagung 2025 in Hoyerswerda machte deutlich, dass der Strukturwandel in den Kohleregionen bereits spürbare Fortschritte zeigt. Expertinnen und Experten betonten, dass die Vernetzung von Kommunen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen entscheidend ist, um Hemmnisse zu überwinden und regionale Entwicklungsstrategien umzusetzen. Zudem wurde deutlich, dass Transformation nur gelingt, wenn lokale Initiativen aktiv eingebunden und über die Grenzen hinweg koordiniert werden.