Gestern Abend war das Foyer des IZS Görlitz gut gefüllt: Über 30 Teilnehmende aus Deutschland und Polen diskutierten gemeinsam die Herausforderungen und Chancen von Leerstand und Schrumpfung in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec und in der Region.
Highlights des Abends:
- Bettina Knoop (IZS Görlitz) präsentierte zentrale Erkenntnisse aus ihrer Dissertation zu Görlitzer Leerstandserfahrungen. Sie plädierte dafür, Leerstand weniger als Problem, sondern auch als Chance für die Stadtentwicklung zu begreifen und diese Chance für schrumpfende Städte nutzbar zu machen.
- Dr. Sławomir Książek (IRT Wrocław) beleuchtete aktuelle demografische Dynamiken in Niederschlesien. Sein Beitrag zeigte eindrucksvoll, wie eng diese Entwicklungen mit der Zukunft von Städten wie Görlitz und Zgorzelec verbunden sind.
Zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion:
Mut und Kreativität sowie die Bereitschaft, zu experimentieren und neue Wege zu gehen, sind entscheidend, um mit Leerstand und Schrumpfung neue Lebensqualitäten zu schaffen.
Demografischer Wandel und Stadtentwicklung in der Region erfordern grenzübergreifendes Denken und Handeln zwischen Deutschland und Polen.
Ein herzlicher Dank geht an alle Teilnehmenden, die mit ihren Ideen und Perspektiven zum inspirierenden Austausch an diesem Abend beigetragen haben!






